Biographie

Denken

  • 1997: Studium an den Universitäten Zürich und Basel in Kunstgeschichte, Philosophie und Kunst Ostasiens
  • 2000: Erwachsenenbildung im Bereich Kunst und Kultur
  • 2005: Doktorat in Kunstwissenschaft an der Universität Basel zur Frage, ob sich Raum als Bedingung für Kunst in der Kunst selbst darstellen lässt.
  • 2011: Dozent für Architektur- und Kulturgeschichte an der Fachhochschule Graubünden

Handwerk

  • 1990: Autodidakt zuerst in Malerei, danach vermehrt im Bereich der Zeichnung
  • 2015: Kurs in wissenschaftlichem Zeichnen an der Universität Bern

Denken und Handwerk

Mich interessiert das Zusammenwirken von Denken und Handwerk. Das Nachdenken und Reflektieren über Kunst lernte ich an der Universität. Dabei war es für mich stets naheliegend, als Ergänzung zum Denken dieses mit dem Handwerklichen zu verbinden. Viele Kunstwerke versteht man erst, wenn man das Verhalten des Materials selbst erfahren hat. Dies gilt sowohl für die Farbe in der Malerei, den Stein oder das Holz in der Skulptur als auch für den Fotoapparat in der Fotografie. Deshalb ist für mich in der Beurteilung von Kunst eine der besten Herangehensweisen, danach zu fragen, was die Kunst erreichen will und wie die gewählten Mittel eingesetzt werden.

Habe ich das Denken über Kunst sehr aufschlussreich an der Universität gelernt, so steht im Moment das Handwerk im Fokus meiner Aufmerksamkeit. 2015 besuchte ich einen Kurs in wissenschaftlichem Zeichnen und werde weiterhin dran arbeiten, meine Technik zu verbessern.

Seit seinen Anfängen kreist das europäische Denken um die Frage, was wichtiger sein, der Intellekt oder die Materie. Auch ich kann diese Frage nicht beantworten, doch bin ich eindeutig der Überzeugung, dass sich die grösste Energie ergibt, wenn sich der Intellekt mit dem Materiellen verbindet: Kopf, Herz und Hand

Ausstellungen

  • 2013: Galerie Mauritius, Bad Zurzach
  • 2015: Kunstlabor, Zürich